Klybeckplatz

Klybeckplatz wird, was wir daraus machen.


Fotos von Pablo Odriozola, Illustrationen von Luca Bartulović, Plakatanimation von Ahoimotion.
Infos: klybeckplatz.info
Wie schafft man einen Platz, den es nicht gibt? Wie erzeugt man Identifikation, Partizipation und Engagement im öffentlichen Raum – mit dem öffentlichen Raum? Mit der Erarbeitung dieses Konzeptes und Experimentes wurden wir anfangs 2021 von Klybeckplus beauftragt. Wir haben es getan – und neben dem Platz-, Ausschreibungs- und Betriebskonzept, auch die Kommunikation entwickelt und umgesetzt.

Der Klybeckplatz als Experimentier- und Möglichkeitsraum ist offen für die Stadtgesellschaft und lädt ein, eigene Ideen auszuprobieren. Der Platz ist darauf ausgelegt, möglichst viele Szenarien vor Ort zu ermöglichen. Zur Verfügung stehen CHF 80'000.– Förderbudget für Ideen auf dem Platz.





Die Moderation und Gastgeberrolle auf dem Klybeckplatz übernimmt die von uns entwickelte Stelle eines Platzwartes. Eine Person, die dazu im Quartier auf die Menschen zugeht, sie einlädt und Frage und Antwort steht. Die Entscheidung über eine Förderung der Projekte übernimmt ein Projektrat, besetzt mit Akteur:innen aus Basel und dem Klybeckquartier. Für die wissenschaftliche Evaluation konnten wir Prof. Dr. Philippe Koch von der ZHAW gewinnen.

Zum Platz gehört eine Zentrale, die Werkstatt, Küche, Aufenthaltsraum und zugleich ein visuell markantes Element ist. Im kreiswirtschaftlichen Sinn haben wir dafür ein verlassenes Pförtnerhaus vom Klybeckareal auf dem Platz installiert. Dieses wurde mit Material aus den umliegenden leerstehenden Gebäuden ausgebaut. Um den Platz zu aktivieren, haben wir in mehreren Workshops einen zehn Meter langen Tisch, eine Aussenküche und Stühle gebaut, die bereits rege genutzt werden.